Kleine Anzeichen von Stress und Burnout, die du übersehen könntest

Burnout-Special Teil 1

Kleine Anzeichen von Stress und Burnout, die du übersehen könntest

In einem Jahr voller Angst und Ungewissheit für die meisten Menschen war die Arbeit eine wichtige Stütze für diejenigen, die während der Pandemie an ihrem Arbeitsplatz festhalten konnten. Für viele war sie eine Quelle der Stabilität, aber für andere hat sie zu Burnout geführt.   

Wenn du merkst, dass sich deine Arbeitstage immer weiter in die Länge ziehen und du dich einfach nicht motivieren kannst, dich zu konzentrieren und etwas zu erledigen, bist du vielleicht ausgebrannt.  Vielleicht fürchtest du dich davor, deinen Arbeitstag zu beginnen, fühlst dich völlig unerfüllt und bist von deinem Job desillusioniert. Du fühlst dich gereizt, bist ungeduldig mit Kollegen oder Kunden und wärst lieber woanders als bei der Arbeit. Diese Symptome sowie körperliche Beschwerden wie Kopf-, Magen- und Rückenschmerzen sind die typischen Merkmale eines Burnouts am Arbeitsplatz.

Leute die an diesem Punkt sind, begegnen ihrer Arbeit oft mit Zynismus und das überträgt sich oft auf das Leben außerhalb des Jobs. Das wirkt sich natürlich auch schlecht auf Beziehungen und ihren Schlaf aus. Sie bleiben nachts wach und machen sich Sorgen über den bevorstehenden Tag, schlafen schlecht und lassen entweder Mahlzeiten aus, oder sie essen zu viel, um mit ihren Gefühlen fertig zu werden.

Um diesen Arbeitsstress zu verhindern oder zu beseitigen, musst du zuerst die ursächlichen Probleme verstehen, die dafür gesorgt haben, dass du an diesem Punkt bist.

Das ist typischerweise der Fall: 

Keine Kontrolle.

Die Person hat das Gefühl, dass sie keinen Einfluss auf ihren Zeitplan, ihre Arbeitsaufgaben oder ihr Arbeitspensum hat. Sie haben auch das Gefühl, dass sie nicht genügend Ressourcen haben, um ihre Arbeit zu erledigen. 

Unklare Erwartungen.

Die Stellenbeschreibung und der Titel einer Person können verwirrend oder zweideutig sein. Steht in der Stellenbeschreibung eine Sache, aber du übernimmst ganz andere oder zusätzliche Aufgaben? Das führt letztendlich zu Burnout und Unzufriedenheit.

Schlechte Arbeitsbeziehungen.

Das Gefühl, keinen Kumpel oder Freund am Arbeitsplatz zu haben, kann dazu führen, dass man sich allein und isoliert fühlt und sich von anderen entfremdet.

Nicht übereinstimmende Werte.

Glaubst du an deine Arbeit oder hast du eine Aufgabe, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verkaufen, an die du einfach nicht glaubst? Das kann problematisch sein. Leidenschaft und Enthusiasmus kann man nur bedingt vortäuschen, bis es ärgerlich und stressig wird.

Extreme in deinem Zeitplan.

Bist du entweder super beschäftigt, machst Überstunden und hast kaum eine Minute, um auf die Toilette zu gehen oder ist das genaue Gegenteil der Fall? Tage die sich wie eine Ewigkeit anfühle und so langweilig und langsam sind, dass du lieber zusiehst, wie Farbe trocknet?

Kein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Leben.

Fehlt dir ein Leben außerhalb der Arbeit? Keine Hobbys, Interessen oder sozialen Möglichkeiten? Das führt dazu, dass du dich zu sehr auf die Arbeit konzentrierst, was zu Burnout führen kann.