Immer freundlich sein, macht uns emotional müde

Immer freundlich bleiben ist nicht immer einfach.

Immer freundlich sein, macht uns emotional müde

Bei der Arbeit jeden Tag freundlich zu bleiben ist nicht immer einfach. Stress, schlechte Stimmungen oder Sorgen beeinflussen unsere Stimmung und drohen in den Kontakt mit unseren Kollegen einfließen. Gleichzeitig kann es ein befremdliches Gefühl sein, die unterschwelligen Gefühle während der Arbeit zugunsten eines guten Verhältnisses zu Kollegen und eines angenehmes Arbeitsklimas zu Seite zu schieben.

Eine Studie fand heraus, dass die Angestellten, die sich häufig anstrengten bei der Arbeit positiv aufzutreten, eher emotional erschöpft waren und sich unauthentisch fühlen.

Die Forscher schrieben aber, dass man diese Emotionsregulation als eine Investition betrachten sollte, weil sie helfe die soziale Beziehungen bei der Arbeit zu verbessern. Darüber hinaus sind Menschen mit sozialer Intelligenz bei Personalchefs sehr gefragt. Sie gelten als kooperative Teamspieler.

Es wurden in dieser mit circa 4000 Angestellten vier verschieden Typen der Emotionsregulation ermittelt.

  1. Die Regulatoren regulieren Gefühle ganz strategisch um Zugang zu Ressourcen zu erhalten.

  2. Deep-Actors kontrollieren ihre Gefühle aus prosozialen Gründen.

  3. Low-Actors regulieren ihre Gefühle sehr selten.

  4. Non-Actors regulieren ihre Gefühle nicht.

Interessant ist dass Deep Actors un Non Actors ein höheres Wohlbefinden haben, erfahren nur die Deep Actors zusätzlich die sozialen Vorzüge durch ihr Verhalten. Darüber hinaus haben sie ein höheres Vertrauen in ihre Mitarbeiter und Erreichen ihre Ziel schneller. Unternehmen sollten also ihre Mitarbeiter also ermutigen in vis-à-vis Interaktionen ihre Emotionen entsprechend des Deep-Actor-Typs zu regulieren.

Eine Möglichkeit dies zu bestärken ist es an die in jedem Mitarbeiter verwurzelten Bedürfnisse nach positiven sozialen Verbindungen zu appellieren und dieses Emotionsregulationsstrategie als Mittel zur Erreichung dieser zu präsentieren.