Wie gute Führungskräfte mit internen Konflikten umgehen: Teil 1

Ein kleines 101 wie du Probleme im Team ausgleichen kannst

Wie gute Führungskräfte mit internen Konflikten umgehen: Teil 1

Schon der kleinste Konflikt kann sich negativ auf das berufliche Umfeld auswirken. Effektive Führungskräfte wissen, dass die Vermeidung oder sofortige Beseitigung dieses Problems einen großen Beitrag zur Verbesserung des beruflichen Umfelds und der Produktivität der Beschäftigten leisten kann. Wenn du die folgenden Tipps beachtest, kannst du als Führungskraft dieses Ziel erreichen: 

Ein gemeinsames Ziel festlegen 

Konflikte entstehen oft, weil Menschen von Natur aus wettbewerbsorientiert sind. Effektive Führungskräfte verhindern Konflikte, indem sie ein gemeinsames Ziel festlegen. Wenn eine Führungskraft die Ziele eines Unternehmens oder einer Organisation klar und häufig nennt, können ihre Untergebenen besser verstehen, was von ihnen erwartet wird, und sich bemühen, diese Erwartungen zu erfüllen. 

Alle Parteien respektieren 

Gute Führungskräfte respektieren ihre Untergebenen. Was für die eine Partei vielleicht nicht von Bedeutung ist, kann für eine andere von Bedeutung sein. Es ist wichtig, dass du versuchst zu verstehen, was der Auslöser für das/die fragliche(n) Problem(e) ist. Es ist auch wichtig, die Unterschiede zwischen den Menschen zu respektieren. Faktoren wie Alter, Kultur oder Herkunft können eine Rolle dabei spielen, warum bestimmte Personen von bestimmten Menschen und Ereignissen betroffen sind. 

Kommunikation fördern 

Wenn ein Konflikt auftritt, ist es das Schlechteste, ihn zu ignorieren. Effektive Führungskräfte ermutigen die Konfliktparteien zur Kommunikation. Wenn sie die verschiedenen Fraktionen dazu ermutigen, die Probleme, die hinter der Debatte stehen, kurz, klar und gründlich zu erklären, führt das zu Diskussionen und kann zu schnelleren Lösungen führen. 

Unterschätze niemals die Auswirkungen von Konflikten 

Selbst die kleinsten Konflikte zwischen Menschen können zu Problemen in der Teamarbeit führen und die Produktivität beeinträchtigen. Wer eine Führungsposition innehat, wird die Bedeutung eines nennenswerten Konflikts nicht abtun oder unterschätzen oder eine "das regelt sich schon von selbst"-Haltung einnehmen. 

Provoziere keine potenziellen Konflikte 

Zugegeben, eine der wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft ist es, die anstehenden Aufgaben und Ziele zu erfüllen. Manche Führungskräfte machen jedoch den Fehler, dass sie zu allen Mitteln greifen, um diese Ziele zu erreichen. Der Einsatz von Taktiken wie “slave-driving”, Mobbing oder Beschimpfungen führt oft zu Konflikten zwischen Vorgesetzten und Beschäftigten. Bestimmte Untergebene können diese Maßnahmen aushalten. In manchen Fällen können solche Personen in solchen Umgebungen sogar gut gedeihen. Auf viele MitarbeiterInnen haben solche Verhaltensweisen jedoch einen negativen Einfluss. In vielen Fällen ist ein von der Führungskraft ausgelöster Konflikt die Ursache für Unmut und schlechte Leistungen und kann dazu führen, dass sich die betroffenen Mitarbeiter/innen nach anderen beruflichen Möglichkeiten umsehen.