7 Anti-Stress Tipps, die sofort helfen

Mit diesen Tipps baust du Stress eigenständig ab.

7 Anti-Stress Tipps, die sofort helfen

Ob im Job oder im Alltag, Stress lässt sich oft nicht vermeiden. Lange, andauernde und regelmäßige Stressbelastungen sind allerdings schädlich für unsere physische und psyche Gesundheit. Daher ist es umso wichtiger zu wissen, wie du Stress eigenständig reduzieren und abbauen kannst.

Unsere 8 Anti-Stress Tipps können dir in akuten Stresssituationen helfen, schnell wieder abzukühlen.

1. Achtsamkeit

Achtsamkeit ist die Fähigkeit, den aktuellen Moment zu achten, ohne ihn zu bewerten. Samt Gedanken, Körperempfindungen und Umwelteinflüssen. Durch die aktive Aufmerksamkeit für den Augenblick, kannst du stressige Verhaltens- und Gedankenmuster unterbrechen und dich in das hier und jetzt zurückbringen. Unser Experte Jan Wichter verrät dir in seinem Kurs, wie das geht: Lerne Achtsamkeit: Weniger Stress mehr Gelassenheit

2. Summen

Ist dir schon mal aufgefallen, dass manche Menschen in den merkwürdigsten Situationen summen? Das Summen wird gern mit einer entspannten Lebenseinstellung und einem gemächlichen Tempo in Verbindung gebracht.

Da ist was dran, und wenn du in einer kritischen Situation summst, wirst du merken, dass du innerlich ruhiger wirst. Forscher erklären das unter anderem durch die Vibration der Stimmbänder, die besänftigend und wie eine innere Massage wirkt und den Blutdruck senkt.

Außerdem wird beim Singen Oxytocin freigesetzt. Das sogenannte Kuschelhormon oder auch Bindungshormon, steigert nämlich unser Wohlbefinden und löst positives Empfinden bei uns aus.

3. Digitale Auszeit nehmen

Ja, niemand hört es gern. Aber Social Media, Anrufe, E-Mails, die ständige Erreichbarkeit ist ein absoluter Entspannungs-Killer. Um durchzuatmen und Stress abzubauen, kann es daher helfen, das Handy öfter mal in der Tasche zu lassen – oder gleich ganz auszumachen. Ist das Smartphone erst einmal ruhig gestellt, bleibt automatisch mehr Zeit für einen entspannenden Waldspaziergang, eine Runde Joggen im Park oder einen ausgiebigen Stadtbummel – je nachdem, wobei du persönlich am besten entspannen kannst.

 4. Powernap einlegen

Ein kurzer Nap ist eine absolute Entspannungs-Wunderwaffe. Nur 15-30 Minuten Augen zu - ob im Liegen oder Sitzen - können die Batterien aufladen und Stress sogar nachweislich reduzieren. Ein französisches Forscherteam von der Universität Descartes-Sorbonne Paris Cité hat dazu eine Studie gemacht. 

In der Studie mit elf Männern im Alter von 25 bis 32 Jahren konnten die Forscher nachweisen, dass Powernapping die Stresshormonwerte senkt – und auch das Immunsystem davon profitiert.

5. Atemtechnik

Die 4-7-8 ist eine mittlerweile recht bekannte Atemtechnik, mit der du gezielt Stress abbauen kannst. Und so geht's: Leg deine Zungenspitze hinter die oberen Schneidezähne – hier soll sie die gesamte Übungsdauer bleiben. Atme mit einem Seufzer durch den Mund komplett aus. 

Schließe deinen Mund und atme leise durch die Nase ein – zähle dabei bis vier. Halte deinen Atem an und zähle bis sieben.

Atme jetzt wieder komplett durch den Mund aus, seufze dabei und zähle bis acht.

Wiederhole den Kreislauf dreimal. 

Unser Tipp: Viele Menschen können sich bei starkem Stress nicht so leicht zur Ruhe bringen. Übe die Technik also erstmal, wenn du gut drauf bist. Damit hilfst du dir, die Entspannung schnell wahrzunehmen und zu verinnerlichen. Das hilft dir bei der nächsten Stresssituation schneller zur Ruhe zu kommen. Je öfter du die Technik anwendest, desto schneller kommt dein Körper zur Ruhe. 

6. Lächeln

Lächeln ist ansteckend und macht glücklich. Tolle Erlebnisse oder Erfolge zaubern uns ein Lächeln ins Gesicht. Glückshormone werden ausgeschüttet, wir sind happy. Und das Beste daran: Das Ganze funk­tioniert auch andersherum.

Wenn du 60 Sekunden am Stück bewusst lächelst, drücken die Lächel-Muskeln auf den Nerv, der an dein Hirn funkt. Dein limbisches System reagiert entzückt und sendet gute Hormone und das Stresshormon Cortisol wird abgebaut. 

7. Entspannt snacken

Lebensmittel, die viel Vitamin B, Mineralstoffe, Proteine und langkettige Kohlenhydrate enthalten, erhöhen die Leistungsfähigkeit und machen uns Stressresistenter. Deshalb solltest du in stressigen Zeiten besonders darauf achten, was in deinem Magen landet. 

Diese drei Lebensmittel sind im wahrsten Sinne des Wortes Nervennahrung und können gut als Anti-Stress Frühstück kombiniert werden.

Haferflocken: Die Flocken aus Saat-Hafer enthalten jede Menge Vitamin B1 und B3 und unterstützen den Energiestoffwechsel und das Nervensystem. Zudem bewirkt die enthaltene Aminosäure Tryptophan, dass Serotonin, ein als Glückshormon bekannter Stoff, gebildet wird. 

Nüsse: In allen Nuss-Sorten stecken B-Vitamine sowie Kalium und Eisen, wodurch Nüsse die Gedächtnisleistung unterstützen. Zudem liefern sie besonders viel Magnesium, das die Erregungsweiterleitung der Nerven, die Stress hervorrufen, hemmt und das Nervensystem beruhigt.

Bananen: Die gelbe Frucht sättigt nicht nur, sie kommt auch deinen Nerven zugute. Denn durch den großen Anteil an Magnesium in der Frucht kann die Bildung von Stresshormonen, wie Cortisol, gedämpft werden. Zudem enthält das gelbe Obst das Eiweiß Tryptophan: Es wird vom Gehirn in das Glückshormon Serotonin umgewandelt und kann so für Glücksgefühle sorgen.