Wie der Umgang mit Haustieren uns helfen kann, Stress zu bewältigen

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Zusammensein mit unseren pelzigen Freunden Vorteile hat.

Wie der Umgang mit Haustieren uns helfen kann, Stress zu bewältigen

Immer mehr Menschen haben im letzten Jahr ein Haustier adoptiert, denn der Umgang mit Tieren ist ein wissenschaftlich nachgewiesenes Mittel, um Stress und Ängste abzubauen. Doch du musst kein Haustier besitzen, um von den stressreduzierenden Vorteilen zu profitieren. Wenn die Adoption eines Haustiers für dich nicht in Frage kommt, kannst du immer noch das Haustier eines Freundes besuchen, in deiner Mittagspause in den Hundepark gehen oder am Wochenende einen Ausflug in einen Streichelzoo machen.

Wenn du also eine weitere Ausrede brauchst, um deine Katze während des Arbeitstages auf den Schoß zu nehmen oder mit dem Hund deines Nachbarn eine Runde um den Block zu drehen, sind hier drei Gründe, warum unsere Haustiere uns bei der Stressbewältigung helfen können: 

Sie beruhigen unsere Nerven in Stresssituationen. 

Wenn wir uns besonders gestresst und ängstlich fühlen, kann der Kontakt zu einem Tier tatsächlich helfen, unser Nervensystem zu beruhigen. 2019 testete eine Gruppe von WissenschaftlerInnen, wie sich das Streicheln von Katzen und Hunden auf die Stresshormone von College-StudentInnen auswirkt. Sie fanden heraus, dass Studierende, die nur 10 Minuten mit den Tieren interagierten, sich danach bereits weniger ängstlich fühlten. "Wir wussten bereits, dass Studierende gerne mit Tieren interagieren und dass sie dadurch positivere Emotionen erleben", erklärte Patricia Pendry, Ph.D., Professorin am Institut für menschliche Entwicklung der Washington State University, gegenüber Science Daily. "Wir wollten herausfinden, ob dieser Kontakt den Schülerinnen und Schülern hilft, ihren Stress auf eine weniger subjektive Weise zu reduzieren. Und das tat es!“ 

Sie helfen uns, uns in isolierten Zeiten verbunden zu fühlen. 

Viele von uns haben sich in diesem Jahr einsamer denn je gefühlt, da wir von unseren Freunden und unserer Familie getrennt waren. Aber in Zeiten der Isolation kann soziale Interaktionen mit Tieren die Interaktionen mit Menschen in vielerlei Hinsicht ersetzen. Und obwohl es wichtig ist, mit unseren menschlichen Lieben über Facetime und Zoom in Verbindung zu bleiben, haben Studien ergeben, dass das Streicheln eines Tieres oder das Sprechen mit einem Haustier auch ein Gefühl der emotionalen Verbundenheit und Kameradschaft fördern kann. 

Sie erinnern uns daran, wie wichtig es ist, sich um ein anderes Wesen zu kümmern.

Ganz gleich, ob du selbst ein Tier hast oder am Wochenende auf ein Tier aufpasst, die tägliche Verantwortung für ein anderes Lebewesen ist ein echter Gewinn. Schon die kleinen Pausen, die wir uns nehmen, um mit dem Hund spazieren zu gehen, die Katze zu füttern oder den Wassernapf aufzufüllen, bringen die nötige Routine in unseren Zeitplan und geben uns ein Gefühl der Erfüllung, wenn wir uns um einen anderen Menschen kümmern.