Bist du gestresst oder denkst du schon?

Warum wir für gutes Planen und Entscheiden ein niedriges Stresslevel so wichtig ist.

 Bist du gestresst oder denkst du schon?

Wer seinen Stresspegel kontrolliert und niedrig hält, fühlt sich meist besser, als solche die das nicht tun. Allgemein bekannt sind die Effekte auf Körper und Geist. Gerade im letzten Corona-Jahr haben sich viele intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt. Forscher der Stanford-Universität habe herausgefunden, dass Stress wesentlich mehr als “nur” unser Wohlbefinden beeinflusst. 

In einem eindrucksvollen Experiment ließen sie 38 Probanden 12 Routen durch eine virtuelle Stadt auswendig lernen. Im nächsten Schritt mussten die Teilnehmer dann ein Ziel in dieser Stadt erreichen, dass mit einer dieser Routen zu erreichen war. Der Clou dabei: die Hälfte von Ihnen wurden erhöhtem Stress ausgesetzt. Ihnen wurden leichte Elektroschocks während der Erfüllung der Aufgabe verpasst. Die Forscher werteten dann aus wie die Teilnehmer an das Ziel gelangten und verglichen deren Gehirne mit Magnetresonanztomografie.

Das überraschende Ergebnis war, dass solche Teilnehmer mit niedrigem Stresslevel wesentlich kreativer auf die Herausforderung reagierte. Während sie schneller waren und Abkürzungen nutzen, waren die Gestressten nicht in der Lage zu überlegen oder Abkürzungen auszumachen und zu überlegen, ob diese funktionieren würde.

Es scheint also so zu sein, dass der Stress unsere kognitive Kapazität stark beeinträchtigt. Intellektuell anspruchsvolle Aufgaben lassen sich also nicht so gut lösen wie im entspannten Zustand. 

Was bedeutet das für dich?

Es ist also sinnvoll komplexe Aufgaben und solche die dir viel Kreativität abverlangen, dann zu erledigen, wenn du dich entspannt fühlst. Falls das nicht der Fall sein sollte, ist es eine Überlegung wert zu warten, bis der Stresspegel sinkt oder entsprechend gegen den Stress vorzugehen. 

Es ist nicht immer einfach zu erkennen, wie der eigene Stresspegel ist.type: entry-hyperlink id: 7MXorJ7gIl4QdRPgaf82GG Falls du dann merkst, dass du etwas gegen den Pegel unternehmen möchtest, type: entry-hyperlink id: 2jrrCRwg5mdxUsVx1sjyzS